Nun haben wir in diesem Jahr auch diese Tigerschnegel im Garten gefunden. Das 1. Exemplar war so groß und im Gras versteckt, dass ich ihn erst für eine Schlange gehalten hatte.
Der Tigerschnegel ernährt sich von Pilzen, welken und abgestorbenen Pflanzenteilen sowie von pilzigen Auswüchsen an totem Holz oder auch von gestorbenen Artgenossen und anderen Nacktschnecken.
Teilweise hat man auch schon beobachten können, dass Schnegel zum Rückgang der schädlichen Wegschneckenpopulationen geführt haben. Obwohl also Limax maximus sehr wohl auch an Kulturpflanzen frisst, empfiehlt es sich, ihn nicht als Schädling zu betrachten, zu dem er nur bei starker Überbevölkerung wird.
Da wir jedes Jahr mit den iberischen Wegschnecken zu kämpfen haben und mit dem Einsammeln gar nicht mehr nachkommen, lassen wir den Schnegel mal eben sein “Werk” tun, in der Hoffnung, dass die anderen Nacktschnecken und ihr Gelege dadurch minimiert werden. Nun gut: Ekelig finde ich eigentlich beide, obwohl ich zugeben muß, dass der Tigerschnegel von ekeliger Schönheit ist.
12.06.2010
Ich entwickele mich noch zum Naturfotograf
Dazu fehlt mir aber noch eine Spiegelreflexkamera, um bessere Aufnahmen zustande zu bringen. Heute habe ich nach dem stundenlangen Regen wieder einen von diesen Freunden auf der Terrasse entdeckt:
Dafür, dass ich die Fotos nur mit einer einfachen Digitalkamera Olymp aufgenommen habe, finde ich sie gar nicht mal sooo schlecht








